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Ein Leitfaden zur (E-Commerce-) Keyword-Recherche | 100Webseiten

Ein Leitfaden zur (E-Commerce) Keyword Research

Die Keyword-Recherche ist der erste Schritt hinsichtlich SEO im E-Commerce. Ohne die richtigen Keywords können Sie Ihre Website oder Ihre Produktseiten für Suchmaschinen nicht optimieren. Mit den richtigen Keywords allerdings haben Sie die Möglichkeit, Ihre Seite an die Spitze der Google-Suche zu katapultieren, was Ihnen hunderte – wenn nicht tausende – Besucher auf die Seite bringt. Das ist hochkonvertierender Traffic – Woche für Woche. 

Dieser Guide begleitet Sie Schritt für Schritt auf Ihrem Weg zu Ihrer eigenen Keyword-Recherche. Und los geht’s.

Methoden der Keyword-Recherche

Unsere Reise beginnt mit einem Blick auf die besten Recherchemethoden. Es gibt jede Menge Keyword-Recherche-Tools auf dem Markt. In diesem Guide werden wir uns auf die konzentrieren, die entweder kostenlos oder zu einem sehr geringen Preis angeboten werden. Im Vordergrund steht allerdings, dass diese Tools extrem effektiv sind, jede Menge an nützlichen Informationen bieten und Ihnen dabei helfen, das Meiste aus Ihrer Keyword-Recherche herauszuholen.

Google Keyword Planner

Der Google Keyword Planner (GKP) ist ein kostenloses Recherche-Tool aus dem Hause Google. Es ist ursprünglich dazu entwickelt worden, Nutzern von Google Ads dabei zu helfen, Keywords zu finden, die zwar häufig gesucht werden, für die es aber wenig oder kaum Konkurrenz gibt, um ihre Pay-per-Click (PPC) Werbekampagnen zu planen. Doch das ist eben nicht alles, was der Keyword Planner kann. Darüber hinaus ist er ein toller Helfer, wenn es darum geht, das monatliche Suchvolumen von Keywords zu ermitteln und verwandte Keywords zu finden.

Um GKP zu nutzen, brauchen Sie lediglich eine Grundidee für den Start, das sogenannte Seed-Keyword. Ein Seed-Keyword ist der Ausgangspunkt für die Keyword-Recherche. Es ist ein Wort, das in Verbindung zu Ihrem Produkt oder Ihren Dienstleistungen steht und Ihnen hilft, andere bzw. weitere Keywords zu finden.

Um das an einem Beispiel zu verdeutlichen, nehmen wir einmal an, dass wir Hundebetten verkaufen. „Hundebetten“ wäre in diesem Fall unser Seed-Keyword.

Wie Sie in der Grafik sehen können, wird der Begriff „Hundebetten“ zwischen 1000 und 10’000 Mal in die Suchmaschine eingegeben. Dabei dürfen wir allerdings nicht vergessen, den Keyword-Schwierigkeitsgrad zu berücksichtigen, worauf wir allerdings im Abschnitt „Ubersuggest“ näher eingehen werden. Im Augenblick konzentrieren wir uns darauf, was GKP sonst noch kann.

WICHTIG: Einige Leute schauen sich den Wettbewerbsfaktor in GKP an und glauben, dieser gebe Auskunft darüber, wie schwierig es sei, ein gutes Ranking für ein Keyword zu erzielen. Das ist allerdings nicht der Fall. Der Wettbewerbsfaktor bezieht sich lediglich auf bezahlte Anzeigen und nicht auf die Keyword-Schwierigkeit im organischen Ranking.

GKP ist ausserdem ein guter Partner, wenn es darum geht, verwandte Keywords zu finden, die Sie ebenfalls in Ihre Seite integrieren können. Dies ist Teil einer SEO-Strategie, die sich Latent Semantic Indexing (LSI) nennt.

Damit wird in hippem Englisch im Prinzip nicht mehr ausgedrückt als dass es weitere Keywords gibt, die mit Ihrem Keyword in Verbindung stehen und die Google als Synonyme erkennt. Wenn Sie diese Keywords zusätzlich zum Hauptkeyword in Ihre Seite integrieren, helfen Sie Google dabei, Ihre Website zu analysieren und zu verstehen, worum es auf der Seite überhaupt geht. Das ist eine Grundvoraussetzung für die Indexierung der Seite.

So sind die Begriffe „Hundebett“ und „Bett für Hunde“ semantisch verwandt. Hier sind weitere Beispiele:

Durch die Integration dieser Keywords in Ihre Produktbeschreibungen erhöhen Sie Ihre Chancen, für jedes der Keywords zu ranken.

Natürlich reicht es bei weitem nicht aus, nur ein Seed-Keyword und einige semantisch verwandte Keywords zu haben, um Ihren Shop ganz nach oben in der Suche zu bringen. Sie müssen sich zunächst für das richtige Hauptkeyword entscheiden.

Was fangen wir jetzt an mit den ganzen Keywords, die wir gefunden haben?

Am besten tragen Sie sie in eine Excel-Tabelle ein und fügen das entsprechende Volumen hinzu. Erstellen Sie auch eine Spalte für die Schwierigkeit. Am Ende sollte eine relativ lange Liste zusammenkommen, die wir natürlich noch reduzieren werden, bevor wir schliesslich die Keywords auswählen, auf die wir uns konzentrieren wollen.

 

Keyword

Volumen

Schwierigkeit

Hundebett

1k-10k

??

Hundekorb

100-1k

??

Hundekissen

100-1k

??

Hundematratze

100-1k

??

 

Beachten Sie, dass wir noch keine Angaben zur Schwierigkeit haben. Das wird sich mit dem nächsten Tool allerdings ändern:

KWFinder Tool

Das KWFinder Tool ist eine nützliche und kostengünstige Lösung zum Aufspüren von hervorragenden E-Commerce-Keywords. Genau wie GKP startet die Suche auch bei diesem Tool mit einem Seed-Keyword. Das Suchergebnis allerdings ist deutlich genauer, wenn man sich die Schätzungen zum monatlichen Suchvolumen anschaut. Ausserdem versorgt und dieses Tool mit einer groben Schätzung der Keyword-Schwierigkeit.

Das KWFinder Tool bewertet die Keyword-Schwierigkeit wie folgt:

  • 0-9: mühelos
  • 10-19: Kinderspiel
  • 20-29: einfach
  • 30-39: immer noch einfach
  • 40-54: möglich
  • 55-74: schwierig
  • 75-89: sehr schwierig
  • 90-100: Finger weg

In unserem Beispiel erhält das Keyword „Hundebett“ also die Bewertung „Kinderspiel“. Es ist also alles andere als schwierig, für dieses Keyword ein gutes Ranking zu erzielen. Wenn dies die Zielkeywords für unsere eigenen Produkte wären, könnten wir sie zur Optimierung der Produktseiten verwenden und als Hauptkeywords nutzen.

 

Keyword

Volumen

Schwierigkeit

Hundebett

1k-10k

13

Hundekorb

100-1k

19

Hundekissen

100-1k

10

Hundematratze

100-1k

12

 

Das ist zwar schon ein guter Anfang, aber wir sind immer noch nicht wirklich in der Lage, irgendetwas genauer ins Visier zu nehmen. Wir brauchen noch mehr potentielle Keywords.

Amazon für die Keyword-Recherche im E-Commerce

Amazon hat Google im letzten Jahr als beliebtester Ausgangspunkt für die Produktsuche den Rang abgelaufen. Offensichtlich haben 38% der Menschen zuerst auf Amazon nach einem Produkt gesucht, nur 35% starteten ihre Suche bei Google. Da die Amazon-Suchleiste eine so hohe Kaufabsicht mitbringt (das bedeutet, dass viele Menschen ein Produkt kaufen, nach dem sie suchen), stellt sie einen hervorragenden Ort dar, um hochkonvertierende Keywords zu finden.

Um zu beginnen, brauchen Sie – wie immer – ein Seed-Keyword. Daraus erstellt Amazon dann hilfreiche Empfehlungen für weitere Keywords.

In diesem Beispiel fallen zwei Keywords ins Auge: „hundebett grosse hunde“, da es eine semantische Verwandtschaft mit „hundebett“ gibt, und „hundebett orthopädische“, da es sich um ein sehr spezifisches Keyword handelt. Letztere konvertieren in der Regel sehr gut, während die Konkurrenz übersichtlich ist.

Fügen Sie alle relevanten Keywords zu Ihrer Kalkulationstabelle hinzu. Vergessen Sie nicht, das Volumen und die Keyword-Schwierigkeit mit dem KWFinder Tool oder GKP zu ermitteln, um wirklich alle notwendigen Daten beisammen zu haben.

 

Keyword

Volumen

Schwierigkeit

Hundebett

1k-10k

13

Hundekorb

100-1k

19

Hundekissen

100-1k

10

Hundematratze

100-1k

12

Hundebett grosse Hunde

40

17

Hundebett orthopädisch

70

49

 

Sehen Sie die letzten beiden Keywords in der Liste, „Hundebett grosse Hunde“ und „Hundebett orthopädisch“? Dabei handelt es sich um unsere ersten sogenannten Long Tail Keywords (wörtlich übersetzt: Langer-Schwanz-Keyword).

Long Tail Keywords sind lange Keywords, die fast schon Sätze sind, da sie aus mehreren Wörtern bestehen. Diese haben generell ein geringeres Suchvolumen, da sie spezifischer als kurze Keywords sind. Allerdings sind diese Keywords oft einfacher in den Suchmaschinen zu positionieren und konvertieren besser, eben weil sie spezifischer sind.

Im Augenblick sollten Sie aber nur eines im Sinn haben: mehr Keywords finden.

Keyword-Tool Dominator

„Die Suche mit Amazon nach individuellen Keywords dauert ja Ewigkeiten. Gibt es da nicht einen einfacheren Weg?“ Doch, den gibt es zum Glück.

Der Keyword-Tool Dominator durchforstet die von Amazon generierten Vorschläge und automatisiert den Prozess für Sie. Tippen Sie einfach nur Ihr Seed-Keyword in die Sucheingabe ein.

Klicken Sie auf „suchen“ und Sie erhalten eine riesige Auswahl an Empfehlungen.

 

WICHTIG: Viele der Ergebnisse sind vermutlich nicht relevant für Sie. Filtern Sie diese nach Ranking, um sicherzustellen, dass die angezeigten Vorschläge so relevant wie möglich sind.

Es sieht so aus, als hätten wir einige potentielle Gewinner!

WICHTIG: Es macht natürlich keinen Sinn, „Hundebetten gelb“ in einer Produktbeschreibung zu verwenden. Besser wäre es, „gelbe Hundebetten“ zu schreiben. Google erkennt, dass diese Begriffe semantisch ähnlich sind.

Fügen Sie alles zu Ihrer Liste hinzu, was vielversprechend aussieht. Vergessen Sie nicht, mit KWFinder und GKP sowohl das Suchvolumen als auch die Keyword-Schwierigkeit zu ermitteln.

Mitbewerberanalyse mit Ubersuggest

Bei dieser Methode zur Keywordsuche handelt es sich um eine der besten, da sie so einfach ist. Ubersuggest ist (unter anderem) ein Tool zur Keyword-Recherche, das Ihnen die Keywords zeigt, mit denen sich Ihre Mitbewerber in den Suchmaschinen positioniert haben. Ausserdem zeigt es die Keywords an, die einfach zu erreichen sind. Diese können Ihnen dabei helfen, neue Seed-Keywords zu finden, über die Sie vielleicht noch gar nicht nachgedacht haben.

Und so spionieren Sie mit Ubersuggest Ihre Konkurrenz aus:

Beginnen Sie damit, dass Sie die URL eines Mitbewerbers in die Suchleiste eintragen (das unten stehende Beispiel haben wir bei einer Google-Suche nach „hundebetten“ gefunden).

 

WICHTIG: Wenn Sie das „http://www.“ vor der URL stehenlassen, bekommen Sie lediglich die Daten für die Homepage angezeigt. Wenn Sie diesen Teil aber löschen (also nur den Teil hinter „www“ eingeben, erhalten Sie Zugriff auf die Informationen der gesamten Site mit all ihren Seiten.

Sie werden im ersten Moment vermutlich überwältigt sein angesichts der schieren Masse an Daten und tun gut daran, dies erstmal zu ignorieren. Werfen Sie stattdessen einen Blick auf die Seitenleiste und schauen Sie nach „Traffic Analyzer > Keywords“. Dabei handelt es sich um alle Keywords, für die Ihr Mitbewerber organisch ranken.

 

Mit einem kostenlosen Ubersuggest-Account können Sie allerdings nur die ersten zehn Keywords sehen. Sie können sich aber für eine siebentägige und kostenlose Testperiode anmelden, während der sie Keyword-Recherchen betreiben können, ohne in die Tasche greifen zu müssen.

Sobald Sie Ihren kostenlosen Account erstellt haben, durchforsten Sie die Suchergebnisse nach guten Keywords. Wiederholen Sie den Prozess mit ein paar anderen Mitbewerbern.

Ihre Liste mit potentiellen Keywords sollte nun schon ziemlich lang sein. Es gibt aber noch eine letzte Methode zur Keyword-Recherche für E-Commerce, die wir nutzen können, bevor wir uns an die Analyse der gefundenen Keywords begeben.

Wikipedia

Ich kann Sie förmlich sagen hören: „Wie bitte? Wikipedia dient nicht nur dazu, an Informationen zu kommen, von denen meine Lehrer behauptet haben, dass sie nicht für akademische Forschungen geeignet seien? Es ist auch eine grossartige Möglichkeit, Keywords zu finden?“

Obwohl es nicht für jede Kategorie funktioniert (es gibt beispielsweise keine für „Hundebett“), sollten Sie es dennoch versuchen. Vielleicht haben Sie ja Glück und Ihr Keyword hat bereits einen Eintrag. Da es für „Hundebetten“ noch nichts gibt, verwenden wir als Beispiel stattdessen „Hundefutter“.

Wenn Sie Ihr Seed-Keyword auf Wikipedia finden, schauen Sie sich den Inhalt der Seite an. Vielleicht finden Sie ja noch das ein oder andere Keyword, das perfekt in Ihre Sammlung passt.

Die ersten fünf Abschnitte könnten potentielle Themen für Blogposts sein, während sich die beiden letzten hervorragend für Produktbeschreibungen eignen. So hat allein das Lesen des Anfangs des Seiteninhalts schon zum Erfolg geführt und uns mit prima Keyword-Ideen versorgt, die grosses Potential haben.

Auch in diesem Fall müssen Sie noch das monatliche Suchvolumen und die Keyword-Schwierigkeit mit dem KWFinder und GKP ermitteln. Es sind diese Daten, die Ihnen am Ende dabei helfen, sich für das beste Keyword zu entscheiden.

So finden Sie die besten Keywords für Produkt- und Kategorieseiten im E-Commerce

 

Jetzt sitzen Sie mit ihrer ellenlangen Liste an Keywords da und fragen sich sicherlich, auf welche dieser Keywords Sie sich konzentrieren sollen. Der beste Weg, die Optionen einzugrenzen, basiert auf den folgenden vier Kriterien:

  1. Suchvolumen
  2. Passt das Keyword zum Produkt?
  3. Kommerzielle Absicht
  4. Schwierigkeit/Konkurrenz

Beginnen wir mit dem wichtigsten Faktor.

 

1. Suchvolumen

Das Suchvolumen ist mit Abstand der wichtigste Faktor, den es zu berücksichtigen gilt, wenn man sich für Keywords entscheidet. Es spielt keine Rolle, wie einfach es ist, ein Keyword ganz oben bei Google zu platzieren, wenn kein Mensch danach sucht.

Es ist nicht ganz leicht, zu sagen, wie viel Suchvolumen „viel“ ist. Das hängt zu grossen Teilen von der Nische ab. Während für manche 100 monatliche Suchanfragen schon eine ganze Menge sind, sind für andere 10.000 nicht der Rede wert. Sie sollten ein Gefühl dafür bekommen, wie hoch ein „hohes“ Suchvolumen wirklich ist, basierend auf dem Durchschnitt aller Keywords, die Sie gefunden haben.

Denken Sie daran, dass sich das Suchvolumen zu einigen Keywords saisonal erheblich verändern kann. Unsere Hundebetten werden beispielweise Ende November am häufigsten gesucht. Das deutet darauf hin, dass viele Menschen ein Hundebett zu Weihnachten verschenken möchten. Sie finden diese Informationen bei Google Trends.

Behalten Sie Suchtrends stets im Auge und machen Sie sich bestens vertraut mit der Saisonalität Ihres Produktes. Beides wirkt sich direkt auf das Endergebnis aus. Es kann sehr schwer werden, mit einem Keyword im Mai Geld zu verdienen, das ausschliesslich zur Weihnachtszeit gesucht wird.

 

2. Passt das Keyword zum Produkt?

Sie haben jetzt also einige Keywords, die alle eine Menge an Suchanfragen erhalten. Macht sie das deshalb alle zu Gewinnern? Nicht unbedingt.

Die Keywords, für die Sie sich am Ende entscheiden, müssen in sinnvollem Zusammenhang mit Ihrem Produkt stehen. Wenn sich der selbst auf den dritten Blick nicht wirklich erschliesst, verwirrt das den Benutzer beim Betreten der Seite, die er daher unverrichteter Dinge wieder verlassen wird. Das wirkt sich nicht nur negativ auf die conversion rate aus, sondern beeinträchtigt auch Ihr Suchranking.

Nehmen wir beispielsweise an, Sie verkaufen Hundetracker mit GPS-Funktion. Bei Ihrer Keywordsuche stellen Sie fest, dass der Begriff „Garmin“ jeden Monat millionenfach gesucht wird.

Aber nur, weil ein Keyword tonnenweise Suchanfragen erhält, bedeutet das noch lange nicht, dass es in irgendeiner Relevanz zu Ihrem Produkt steht. Die allermeisten Menschen haben vermutlich ein GPS-Gerät für ihr Auto im Sinn, wenn Sie den Begriff „Garmin“ in die Suchleiste tippen.

Es wäre deutlich erfolgversprechender, sich für ein relevanteres Keyword wie „GPS Tracker für Hunde“ zu entscheiden, obwohl das Suchvolumen geringer sein mag.

Da Sie jetzt mit Keywords ausgerüstet sind, die hochrelevant und ein relativ hohes Suchvolumen aufweisen, ist es an der Zeit, zu schauen, ob Menschen bereit sind, auf Ihrer Seite ihr Portemonnaie zu zücken.

 

3. Kaufabsicht

Die Spitzenposition für ein Keyword mit einem hohen Suchvolumen zu besetzen, ist toll – bis sich herausstellt, dass nicht einer der 10.000 Besucher je die Absicht hatte, etwas zu kaufen. Daher ist es so wichtig, sich auf Keywords zu konzentrieren, hinter der eine hohe Kaufabsicht auf Seiten des Users steckt. In anderen Worten: Wählen Sie Keywords, die Menschen verwenden, wenn sie Produkte kaufen möchten.

Zum Glück kann man ziemlich einfach herausfinden, welche das sind. Lassen Sie uns für einen Moment zurück zu unserem alten Freund, dem Google Keyword Planner, gehen und uns die Daten hinsichtlich des Wettbewerbs anschauen.

Erinnern Sie sich, dass wir ganz am Anfang erwähnt haben, dass es sich hierbei um die Menge an Leuten handelt, die auf Anzeigen für ein bestimmtes Keyword bieten? Die Chancen stehen hoch, dass die am heissesten umkämpften Keywords auch die lukrativsten sind, da mit ihnen Geld verdient werden kann. In aller Regel verschwenden die Bieter kein Geld auf Anzeigen, die sich nicht auszahlen.

Wichtiger noch als die Mitbewerber ist die „empfohlene Gebotshöhe“. Dabei handelt es sich um den Durchschnitt dessen, was Menschen für einen Klick auf ihre Google-Ads-Anzeige bezahlen. Je höher das empfohlene Gebot, desto höher die Kaufabsicht beim Kunden.

Bedenken Sie, dass es oft schwieriger ist, für Keywords mit höheren Gebotsempfehlungen ein gutes Ranking zu erzielen, aber das behandeln wir im nächsten Abschnitt. Konzentrieren Sie sich im Augenblick nur auf das empfohlene Gebot zu Ihrem Keyword (Es ist sogar sinnvoll, dafür eine eigene Spalte ihn Ihrer Kalkulationstabelle anzulegen).

Eine letzte Sache, die es zu bedenken gilt: Halten Sie nach Keywords Ausschau, denen man die Kaufabsicht des Kunden förmlich ansieht.

So ist das Keyword „Hundekorb“ beispielsweise keines, hinter der sich eine hohe Kaufabsicht der User verbirgt. Wer nach diesem Keyword sucht, könnte alles Mögliche im Sinn haben, vom gemütlichsten Hundebett bis hin zu Anregungen, wie man ein Hundebett selbst herstellen kann. Diese geringe Kaufabsicht spiegelt sich auch im niedrigen Gebot von $0,38 wieder.
Zwar erzielen Keywords mit einer hohen Kaufabsicht, beispielsweise „Hundebett kaufen“, deutlich weniger Suchanfragen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Suchende wirklich bereit ist für den Kauf, ist allerdings ungleich höher.

Werfen wir nun einen Blick auf den letzten Faktor.

 

4. Wettbewerb / Schwierigkeit

Sie können ein Keyword gefunden haben, das extrem relevant ist, ein hohes Suchvolumen aufweist und eine Kaufabsicht mitbringt, die höher nicht sein könnte. Das alles ist aber nichts wert, wenn Sie keine Chance haben, es mit Ihrem Keyword jemals auf die erste Seite der Suchergebnisse zu schaffen. Warum? Weil es weniger als 10% aller Nutzer je weiter als bis zur ersten Seite in Google schaffen.

Wir haben bereits darüber gesprochen, wie Sie die Keyword-Schwierigkeit mit dem KWFinder ermitteln können. Wenn Ihnen irgendwann die kostenlosen Suchen ausgehen, können Sie die Keyword-Schwierigkeit auch mittels Ubersuggest herausfinden.

Gehen Sie zu Ubersuggest und tippen Sie Ihr erstes Keyword ein.

Es sieht so aus, als habe das Keyword „Hundebett“ eine Schwierigkeit von 63. Das ist deutlich schwieriger als der Keyword Finder behauptet hat, aber diese Angaben basieren auf zwei unterschiedlichen Dingen. Wie dem auch sei – es wird ein gutes Stück intensiver Arbeit kosten, für dieses Keyword zu ranken.

 

Ein letzter Check auf Schwierigkeit: Googlen Sie!

Wir raten immer, den ermittelten Daten in keinem Fall blind zu vertrauen – unabhängig vom Tool. Der letzte Schritt sollte immer sein, das Keyword in Google zu überprüfen.

Worauf Sie achten sollten, ist, ob die Mitbewerberseiten speziell auf dieses Keyword optimiert sind. Ist dies nicht der Fall, stehen die Chancen gut, sie mit einer besseren On-Page-Optimierung Ihrer Seite (Produktbeschreibungen, Meta-Beschreibungen etc.) hinter sich zu lassen.

Konzentrieren Sie sich vor allem darauf, das genaue Keyword an folgenden Stellen zu platzieren:

  • Im Titel-Tag
  • Im URL-Handle
  • In der Meta-Beschreibung

Schauen wir uns mal die Hundebetten an:

Wie Sie sehen, sind die Ergebnisse relativ gut optimiert, obwohl einige bessere URLs haben könnten, da sie nicht wirklich kundenfreundlich sind. Obwohl eine bessere Optimierung nicht (mehr) super wichtig ist (Dank Googles Hummingbird-Update), kann eine verbesserte Optimierung am Ende doch den kleinen Unterschied und einen Vorsprung auf Ihre Konkurrenz bedeuten.

 

Zum Abschluss

Dieser Guide hat Ihnen hoffentlich dabei geholfen, eine wertvolle und erfolgreiche Keyword-Recherche durchzuführen, die einen fundamentalen Schritt für SEO im E-Commerce darstellt. Ohne Keywords können Sie Google und anderen Suchmaschinen nicht helfen, Ihre Webseite angemessen in den Suchergebnissen anzuzeigen. Keywords helfen allen. Sie helfen dabei, dass Ihre Website gefunden wird, sie helfen Menschen, das zu finden, was sie wirklich suchen und sie helfen Google, den Suchenden mit dem relevantesten Suchergebnis zu versorgen.

Lassen Sie sich bei der Keywordsuche Zeit, analysieren Sie die Daten gewissenhaft und richten Sie sich Ihre Datentabelle ein. Das wird Ihnen dabei helfen, die beste Entscheidung zu treffen, wenn es darum geht, Keywords in Ihre Seite aufzunehmen.